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© Carneval Club Heimbuchenthal 1967 e.V.                                                                                       Impressum  •  Datenschutz  •  Facebook
Carneval Heimbuchenthal
CHRONIK / HISTORIE

Gründung des Vereins

Das Faschingsgeschehen im Januar und Februar 1967 hatte einigen beherzten Männern und Frauen, hauptsächlich aus dem Oberndorf von Heimbuchenthal so sehr gefallen, dass der Wunsch daraus geboren wurde, man solle sich eigentlich zu einem ordentlichen Verein zusammenschließen.

Die Anregung, einen Faschingsverein zu gründen wurde hauptsächlich von Heinz Hermann in die Hand genommen und er organisierte auch die Gründungsversammlung, die am 11.März 1967 statt fand. Heinz Hermann eröffnete die Gründungsversammlung und konnte bereits eine Menge von Interessenten am Faschingsverein willkommen heissen. Schließlich wurde ein Wahlausschuß benannt und zur Wahl einer Vorstandschaft geschritten.

Es wurden als

1. Vorstand: Heinz Hermann
2. Vorstand: Heinz Fleischer
Schriftführer: Ottmar Zang
Kassier: Willi Christ

gewählt.

Alle nahmen ihr Amt an und als Name des Vereins wurde "Carnevalclub Heimbuchenthal", kurz CCH ausgesucht. Schon damals gab es viele Fastnachter unter uns, denn es haben sich am selben Abend noch 43 Gründungsmitglieder einschreiben lassen.

Gründungsmitglieder des CCH:

Heinz Hermann, Alois Schäfer, Ottmar Zang, Heinz Hofmann, Walter Spieler, Hermann Pfeifer, Lisa Hermann, Willi Christ, Horst Oswald, Hermann Krebs, Ottmar Zang, Willi Goldhammer, Josef Reuter, Eduard Buller, Heinz Schreck, Alfons Rück, Helmut Schreck, Walter Gärtner,Alfons Elter, Artur Amrhein, Franz Steinert, Otmar Reis, Josef Breunig, Alois Bohn, Maria Fries, Helga Hofmann, Gisela Spieler, Helma Pfeifer, Anni Christ, Heinz Fleischer, Otto Spieler, Heinrich Zang, Theo Spieler, Christel Schwab, Friedrich Kreß, Karl-Heinz Gärtner, Heinz Brand, Lieselotte Rück, Siegfried Schreck, Karl Kroth, Klemens Englert, Adolf Fried, Irene Oswald.

Mittlerweile war es November 1967 geworden und das erste Prinzenpaar musste gefunden werden. Von mehreren Personen, die bereit waren als Prinzenpaar für die Campagne 1967/68 das närrische Zepter zu führen, wurden Adolf Fried und Waltraud Buller als erstes Prinzenpaar toleriert.

Adolf Fried und Waltraud Buller

Auch ein Elferrat wurde gewählt und die Fastnacht konnte beginnen.

Elferrat

Was wäre ein Faschingsverein ohne Prinzengarde, deshalb waren natürlich unsere Mädchen von der ersten Stunde an mit von der Partie und haben aus eigener Initiative eine Prinzengarde auf die Beine gestellt.

Prinzengarde

Dies waren:
Karin Englert, Marga Bachmann, Ursula Bachmann, Waltraud Kress, Doris Schäfer, Monika Aulbach, Heidi Kern.

Auch der erste Faschingszug wurde mit viel Erfolg in die Campagne eingeschlossen.
Der Verein wurde mit wenigen Ausnahmen auch in der Folgezeit durch die selben Personen weitergeführt.

Durch die aktive und zielstrebige Arbeit der Vorstandschaft, des Ausschusses und der Männer aus dem Elferrat wurde der Verein in den weiteren Jahren zum Erfolg geführt. Die Mitgliederzahlen stiegen nach oben. Weitere Mädchen hatten sich entschlossen bei den Gardemädchen mitzumachen und jedes Jahr wurde auch immer wieder ein neues Prinzenpaar dankenswerterweise gefunden. In dieser Zeit wurden auch Gardeuniformen für die Mädchen und Uniformen für die Vorstandschaft, den Ausschuss und den Elferrat angefertigt. Dies ließ natürlich den Kassenbestand dahinschmelzen und so kam es, dass man nach neuen Wegen suchte, die Kasse wieder etwas aufzubessern. Man entschloß sich, zum erstenmal ein Grillfest abzuhalten, was auf Anhieb auch ein voller Erfolg war.

Der Club wurde bis 1974 immer noch von der gleichen Vorstandschaft geführt. Leider konnte der erste Vorstand Heinz Hermann ab Oktober 1974 die aktive Mitarbeit als 1. Vorstand nicht fortführen. Aus persönlichen Gründen bat er darum, die Verantwortung für den Verein an den 2. Vorsitzenden Heinz Hofmann zu übertragen. Dies wurde von allen Mitgliedern sehr bedauert. Heinz Hofmann war bereit, die Arbeit zu übernehmen, wofür ihm auch in der Generalversammlung am 22.März 1975 der Dank ausgesprochen wurde. Im Verlauf der Generalversammlung erklärte auf Befragen der vorläufig zurückgetretene Heinz Hermann, dass er bereit wäre, wieder das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. Die Mitglieder waren damit einverstanden und so wurde der Verien wieder von der alten Vorstandschaft geführt.

Der Umfang des Vereinslebens wurde jetzt immer größer. Viele Vereine befreundeten sich mit dem CCH und die Verpflichtungen nahmen beachtliche Formen an. Natürlich wurden die närrischen Veranstaltungen der Elferratssitzungen mittlerweile auch noch durch ein Frauen- und Männerbalett mit viel Beifall bewundert.

Frauenballett

Männerballett

Im Sommer 1975 legte Heinz Hermann erneut sein Amt als 1. Vorsitzender aus familiären Gründen nieder. Der Verein steuerte zu diesem Zeitpunkt auf eine absoluten Tiefpunkt zu, denn auch der damalige 2. Vorsitzende Heinz Hofmann und der Schriftführer Ottmar Zang erklärten ihren Rücktritt. Da der Verein praktisch ohne Führung einige Monate weiter existierte, entschloß sich das als einzig übrig gebliebene Vorstandsmitglied Willi Christ in seiner Funktion als Kassier eine außerordentliche Generalversammlung am 04.10.1975 im Hotel Wiesengrund einzuberufen. Diese Versammlung sollte den Verein wieder zusammenführen und eine neue Vorstandschaft hervorbringen. An dieser außerordentlichen Generalversammlung nahm auch unser neues CCH-Mitglied Reinhold Leimeister teil, der im Januar 1975 durch Heirat mit dem Gardemädchen Gisela Bachmann nach Heimbuchenthal gezogen ist.

Schnipp und Schnapp

Nach langen Gesprächen bei dieser Versammlung und durch Vorschlag der Mitglieder war dieser bereit das Amt des 2.Vorsitzenden zu übernehmen, obwohl er mit Fasching nichts am Hut hatte.

Willi Christ konnte mit seiner beispielhaften Art und Weise die treuen Mitglieder durch ehrliche Aussprache in einer rege geführten Diskusion davon überzeugen, wie wichtig der CCH für das Heimbuchenthaler Vereinsleben ist. Man einigte sich mit neuer Vorstandschaft bis zur Neuwahl im Frühjahr 1976 weiterzumachen.

Diese setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

1. Vorstand: Heinz Hofmann
2. Vorstand: Reinhold Leimeister
Kassier: Willi Christ
Schriftführer: Dieter Schäfer

Es war damals in erster Linie der Kassier Willi Christ, der es als einzig übrig gebliebenes Vorstandsmitglied fertig brachte, den Verein aus schweren Krisen herauszuführen. Dafür bedankt sich der CCH heute noch bei Willi Christ.

Am 10.April 1976 zur Generalversammlung in unserem Clublokal "Haus Christel" wurde wieder Standesgemäß für die nächsten 3 Jahre in geheimer Wahl gewählt. Auch Ottmar Zang (Gründungsmitglied) war wieder bereit, nach seinem Ausscheiden im Jahre 1975, aktiv mitzuwirken. Er übernahm das Amt des Schriftführes weil er erkannt hatte , dass sich die Einstellung der CCH Mitglieder geändert hatte und man mit frischem Mut die 5.Jahreszeit wieder angehen konnte.

Aus dieser Wahl kam es zur folgenden Vorstandschaft:

1. Vorstand: Heinz Hofmann
2. Vorstand: Reinhold Leimeister
Kassier: Willi Christ
Schriftführer: Ottmar Zang
Zeugmeister: Dieter Schäfer

Ein weiterer Beschluss dieser Generalversammlung und Satzungsänderung war:

Der gewählte Sitzungspräsident oder sein Stellvertreter wird ordentliches Mitglied des Vorstandes und wird zu den Vorstandssitzungen eingeladen.

Im Jahre 1977 hat sich der Verein die Voraussetzungen für ein eigenes kleines Clubhaus geschaffen. Von einer Baufirma wurde ein noch in gutem Zustand befindliches Holzhaus gekauft. Nachdem die Baugenehmigung erteilt war, sollte hinter der damaligen Kleiderfabrik Sam (heute Body Vital) dieses Holzhaus aufgestellt werden. Es sollte als Aufbewahrungsort für Vereinseigentum und als Raum für kleine Zusammenkünfte dienen.

Auch die lang erwarteten Saccos für die Männer und die völlig neu gestaltete Uniformen und Stiefeln für die Garde wurden noch vor unserem 11-jährigem Jubiläumsfest angeschafft. Mit einem rauschenden Ball wurde am 14.01.1978 im Trachtenheim die ersten 11 Jahre unseres Vereins gefeiert. Präsident Willi Schnack gab einen Überblick aus der Vereinschronik und führte brilliant durch das festliche Programm des Abends. Auch die Faschingssaison wurde wieder mit dem Krönungsball, den zwei Sitzungen, dem Altennachmittag, dem Faschingszug, dem Lumpenball und dem Kindermaskenball im Pfarrheim gefeiert.

Bei der Generalversammlung am 08.04.1978 standen wieder Neuwahlen an. Der gesamte Vorstand wurde weiterhin in seinem Amt bestätigt. Der bis dahin stellvertretende Präsident Willi Schnack wurde zum 1. Präsidenten ernannt.

Im Sommer 1978 konnte endlich das Vereinsheim in der Klosterstraße aufgestellt werden. Die Kassenlage des Vereins war auch 1978 geordnet und wies ein ansehnliches Guthaben auf. Im August wurde dann ein Grillfest am Vereinsheim ausgerichtet, bei dem es die besten Hähnchen weit und breit gab. Dieses Grillfest war vorher immer am Ende des Kapellenweges, was sicherlich vielen von uns noch in schöner Erinnerung ist.

Auch 1979 und 1980 wurden wieder zwei tolle Faschingssaisonen bewältigt. Um so verwunderter waren die Mitglieder, als im Februar 1980 der 1. Vorstand Heinz Hofmann seine Aufgaben als erster Vorsitzender niederlegte. Zum Glück war die Campagne zu Ende und so war jeder auf die Generalversammlung am 19. April 1980 gespannt. Der zweite Vorsitzende Reinhold Leimeister hatte zu der ordentlichen Generalversammlung eingeladen und konnte 36 anwesende Mitglieder willkommen heißen. Der Hauptpunkt des Abends war die Neuwahl des 1. Vorsitzenden. Vorgeschlagen wurde Reinhold Leimeister, der auch mit großer Mehrheit (wenn man das bei nur einem Kandidaten sagen kann) gewählt wurde. Das frei gewordene Amt des 2.Vorsitzenden wurde auch durch Wahl an Heinz Herman vergeben. So hatte der CCH nach einigen Unstimmigkeiten wieder eine intakte Vereinsführung.

Auf der Jahreshauptversammlung 1981 wurde die gesamte Vorstandschaft wiedergewählt. Lediglich im Ausschuss wurden einige Umbesetzungen nötig, was auch ohne Probleme gelöst werden konnte. Der 2. Vorsitzende Heinz Hermann versprach, von seinem Arbeitgeber einen ausgedienten LKW-Anhänger zu besorgen. Dieser sollte als Toilettenwagen umgebaut werden. Theo Spieler und Hermann Pfeifer erklärten sich bereit, die Umbauarbeiten zu verrichten, damit der Toilettenwagen bis zur Heimbuchenthaler 700-Jahr-Feier fertig wird.

Für das Festjahr 1982 waren noch einige Planungen nötig, so sollte vom CCH auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände ein historisches Spessartwirtshaus aufgebaut und ein 3-Tages-Fest in dem großen Festzelt abgehalten werden. Auch beim großen Festzug der Gemeinde war der CCH mit einem „Straßel Wagen“ vertreten. 1983 wurde erstmals ein Beat-Abend in der Festhalle in Keilberg durchgeführt. Dieser war ein voller Erfolg.

Bei der Generalversammlung am 26.März 1983 bedankte sich der 1.Vorsitzende Reinhold Leimeister bei allen Mitgliedern nochmals für die geleistet Mitarbeit zur 700 Jahrfeier im Jahre 1982.

Der CCH führte anstelle des Eröffnungsballs, der von der Bevölkerung nicht mehr gut angenommen wurde, zum ersten Mal den Brauch "Kerbsuche"durch.

Des weiteren teilte unser Schriftführer Ottmar Zang schriftlich mit, dass er aus beruflichen Gründen sein Amt nicht weiter ausführen kann, er aber ,wenn es ihm zeitlich möglich ist ,dem CCH zur Verfügung steht. Reinhold Leimeister bedankte sich für seine geleistete Arbeit. Dieter Schäfer übernahm Kommissarisch für ein Jahr das Amt des Schriftführers. Wolfgang Ortlepp übernahm das Amt des Zeugmeister.

Bei der Generalversammlung im Frühjahr 1984 wurde wieder eine neue Vorstandschaft für 3 Jahre gewählt:

1. Vorstand: Reinhold Leimeister
2. Vorstand: Hein Hermann
Kassier: Willi Christ
Schriftführer: Dieter Schäfer

Im Jahre 1985 wurde zum letzten Mal der Krönungsball separat durchgeführt. Ab 1986 wurde die Krönung des Prinzenpaares innerhalb der 1. Elferratsitzung durchgeführt. Bei der Jahreshauptversammlung standen wieder Neuwahlen an, welche aber keine Neuerungen ergab. 1985 startete de CCH einen 4-Tages-Ausflug an den Achensee. Ein gemütliches Hotel, Tanzabend, Ausflüge:
schön war’s.

Die Generalversammlung erfolgte am 28.03.1986. Die langjährige Große Garde (Martina Bohn, Andrea Langer, Susanne Zang, Silvia Roth, Monika Bachmann, Bettina Jakob, Ulrike Hermann) wurde nach ihrem Rücktritt (man kam ins Alter) mit einem Geschenk des CCH geehrt. Ja, da war noch etwas: Bei dem Kirchweihfest in der Turnhalle glänzten die CCHler mit Abwesenheit. Nur Willi Christ und Gerhard Diener waren es, die die Fahne der CCH an diesem Tage hoch hielten. Allerdings mußten sie LEIDEN, denn sie mußten das gesamte Bier, das für den Vorstand bereit gestellt war, alleine konsumieren. „Armer Willi ,armer Gerhard" Zwinkern Die Generalversammlung fand am 17.04.1987 statt. Die Neuwahlen ergeben folgendes (Heinz Hermann stellte sein Amt zur Verfügung):

1. Vorsitzender: Reinhold Leimeister
2. Vorsitzender: Dieter Schäfer
Schriftführer: Michael Bauer
Kassier: Willi Christ
1.Präsident: Willy Schnack
2.Präsident: Heinz Hermann

Abgerundet sei gesagt, daß in diesem Jahr der CCH seinen Ausflug nach Obertauern unternahm. Trotz schlechtem Wetter war es ein gelungener Ausflug, bei fröhlichem Gesang, Hüttenabend und Spanferkel essen.

1989 wurde zum ersten Mal ein Kartenvorverkauf mit Platzreservierung für die Sitzungen durchgeführt. Nach der wieder einmal tollen Faschingssaison mußte man sich ganz auf die Vorbereitungen für das Jubiläumsfest 2x11 Jahre vom 23. Juni bis 26. Juni 1989 konzentrieren.
Auch dieses Fest wurde ein voller Erfolg.

2x 11 Jahre CCH

Gestartet wurde das Festwochenende mit einem Countryabend mit den "Wild Horse Breaking Ramblers". Am Samstag stand der „Große Bunte Abend“ mit verschiedenen Tänzen (unter anderem ein Gardetanz unserer 1. Prinzengarde), Frauenbalett, Männerbalett, Laternensänger und Sketche an.

Sonntags gabs einen großen Gardeumzug mit anschl. Gardetänzen im Festzelt.
Montags endete dann das Harte Wochenende mit einem bayerischen Bierabend mit den "Steigerwälder Musikanten".

Männerballett